Songs produzieren lernen Innsbruck - Warum Akademie Media?

Songs produzieren lernen in Innsbruck: Unsere Philosphie. Erläutert in einem Interview von Radio Njoy mit GF Dolf Maurer:

Dolf, was verbindet Dich mit Tontechnik?
Dolf: Vor ca 35 Jahren hatte ich Gelegenheit beim ORF Steiermark, das Handwerk des Tontechnikers kennenzulernen. Eine großzügige kostenlose Ausbildung damals. Das gibt es heute natürlich nicht mehr. Mich hat das Thema schon immer gefesselt, und habe das PZ Tonstudio in Bad Gams übernommen, ein Buch über Tontechnik geschrieben, und 1000te Werbespots produziert. Deshalb haben wir uns entschlossen, dieses Tontechnik Kurzstudium in Lannach, in der nähe von Graz und in weiterer Folge in Salzburg, Wien und Innsbruck anzubieten.

Was könnt Ihr besser als die Anderen?
Dolf:
1.) Unsere Ausbildung ist intensiver. Den letzten Mitarbeiter welchen wir zu einer Tontechnik Ausbildungsstätte nach Wien geschickt haben, saß mit 18 Teilnehmern in einem Raum und hat sich jeden Abend Powerpoint Präsentationen angesehen. An die Regler kam er quasi nie. Das ist einfach unfair. Deshalb ist die Gruppengröße mit 4 Personen limitiert. Da können wir jeden Teilnehmer individuell dort unterstützen, wo er Hilfe braucht.

2.) Kein Fernkurs. Ich glaube nicht an teures E-learning. Da kann sich doch jeder ein gratis Tutorial downloaden. Das Gespräch ist das wichtigste. Hören lernen, kann man nur von Profis. Das fällt mir immer bei Vorstellungsgesprächen in unseren Studios auf. Die Jungs (Damen haben sich noch nie gemeldet – komisch eigentlich) kennen alle unsagbar teuren Mikrofone und Konsolen, haben aber Ohren wie … Theoretisches Wissen, – dass man bei den Drums dort und da mit dem EQ eingreift, mag zwar eine gute Faustformel sein, wenn man aber den gesamten Sound nicht einschätzen kann, und wirklich gutes analytisches Gehört trainiert, ist das alles für die Katz.

3.) Nur erfahrene Tontechniker/innen mit Trainerkompetenz
Techniker die nicht in unseren Radiostationen gearbeitet haben (NJOY Wien und NJOY 88,2) oder jahrelange Erfahrung im Musikbusiness haben, werden Sie bei uns nicht sehen (besser hören). Mehr aber noch erwarte ich echte Freude an der Wissensvermittlung, Menschen die Verständnis dafür haben, dass man nicht alles sofort kapieren kann. Menschen die in der Lage sind, Kursteilnehmer dort abzuholen wo sie gerade stehen, und nicht alles über einen Kamm scheren möchten.

4.) Weg mit dem Speck. Theorie ist wichtig. Zweifelsohne. Wenn ein Tontechniker nicht kapiert warum es symmetrierte und zwangssymmetrierte Leitungen gibt, stimmt mich das natürlich nachdenklich. Wir haben alle althergebrachten Grundlagen gründlich überprüft. Irgendwelche Formeln oder Schaltungen in Elektrotechnik oder Akustik auswendig zu wissen ist einfach Schwachsinn. Unsere Teilnehmer wollen Ihre Mischpulte ja nicht selbst löten oder reparieren.
Deshalb: Zuerst Instrumente und Geräte hören lernen, dann intuitives Bedienen, erst dann folgt die notwendige Theorie. Alles andere Vorgehen ist Trockenschwimmkurs.

5.) Wir sind fair. Hinsichtlich Teilzahlung und Einstiegs- bzw. Ausstiegsbedingungen. In den 20 Jahren Akademie Media haben wir noch keinen Vorfall gehabt, der eine gerichtliche Lösung erfordert hätte. Kulanz und das Verständnis für unsere Kursteilnehmer ist wirklich oberstes Gebot. Darauf können sich alle Verlassen.
Dafür stehe ich persönlich im Wort.

Ing. Dolf Maurer leitet das Studio Lannach als Tonstudio, Videostudio und Werbeagentur und leitet die Sprecher Akademie in Österreich und Deutschland sowie der Schweiz.